Der FTI-Call 2020 Ernährung - Medizin - Gesundheit fördert anwendungsorientierte Forschungsprojekte aus allen elf Themenfeldern des FTI-Programmes NÖ mit Bezug zu den Themen Ernährung, Medizin und Gesundheit.

Die thematische Ausrichtung des Calls umfasst folgende Schwerpunkte: Präventive Medizin, Medizinprodukte, Medizintechnik, medizinische Biotechnologie, neue Verfahren zur Herstellung von medizinischen Produkten, Ernährung (Nahrungsmittel, diätische Produkte), Produktionskette, Lebensmittelsicherheit, Futtermittelkette, medizinische Datenanalyse, medizinische Assistenzsysteme (im Bereich Ambient Asissted Living). Projekte die sich dem Thema "Ernährung – Medizin – Gesundheit" aus interdisziplinärer Perspektive annehmen, sind ausdrücklich erwünscht. Die genannten Themenbereiche können auch in Hinblick auf die Covid-19 Pandemie (Corona-Krise) unter dem Aspekt der Versorgungssicherheit beleuchtet werden.

Antragsberechtigt sind universitäre und außer-universitäre Forschungseinrichtungen sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft als Kooperationspartner, die das Projekt am Standort Niederösterreich umsetzen und/oder die Wertschöpfung in Niederösterreich generieren.

Die Voraussetzungen für eine Einreichung sind:

  • die Projektdauer ist mit maximal 24 Monaten begrenzt
  • das max. Fördervolumen beträgt € 200.000,-- pro Projekt
  • insgesamt stehen € 600.000 als Fördervolumen für anwendungsorientierte Forschungsprojekte zur Verfügung
  • die Förderungsvergabe erfolgt nach dem Wettbewerbsprinzip, wobei die innovativsten Projekte unterstützt werden

Die Förderquote bei Projekten der industriellen Forschung beträgt 50% und kann um 15 Prozentpunkte erhöht werden, wenn eine der folgenden Voraussetzungen erfüllt ist:

  • das Vorhaben beinhaltet die wirksame Zusammenarbeit im Projekt zwischen einem Unternehmen und einer oder mehreren Einrichtungen für Forschung und Wissensverbreitung, die mindestens 10% der beihilfefähigen Kosten tragen und das Recht haben, ihre eigenen Forschungsergebnisse zu veröffentlichen, oder
  • die Ergebnisse des Vorhabens finden durch Konferenzen, Veröffentlichung, Open-Access-Repositorien oder durch gebührenfreie Software bzw. Open-Source-Software weite Verbreitung.