Das ESPRIT-Programm steht hoch qualifizierten Postdocs aller Fachdisziplinen am Beginn ihrer wissenschaftlichen Karriere offen, die an einer österreichischen Forschungsstätte ein eigenständiges Forschungsprojekt durchführen. Das neue „Early-Stage-Programme: Research–Innovation–Training“ ersetzt das Hertha-Firnberg- und das Lisa-Meitner-Programm. Es bietet flexiblere Förderungssummen, eine Erhöhung des Fördervolumens und im Vergleich zu Meitner eine längere Projektlaufzeit.

Die Zielsetzungen sind:

  • die Förderung exzellenter, innovativer Forschung,
  • das Halten, Gewinnen und Wiedergewinnen herausragender WissenschaftlerInnen und somit die Stärkung der österreichischen Forschungsstätten,
  • die Förderung exzellenter WissenschaftlerInnen,
  • die Karriere- und Kompetenzentwicklung (Entwicklung/Etablierung eines eigenständigen Forschungsprofiles auf Grundlage eines eigenen Forschungsprojektes),
  • die Stärkung der Karriereperspektiven (Erhöhung der Konkurrenzfähigkeit durch Publikationen, Kooperationen und Sichtbarkeit).

Besonderes Augenmerk legt der FWF dabei auch auf das Ziel der Frauenförderung.

Die Voraussetzungen für eine Einreichung sind:

  • abgeschlossenes Doktorat, das zum Zeitpunkt der Antragstellung nicht mehr als fünf Jahre zurückliegt
  • internationale wissenschaftliche Publikationen
  • MentorIn, der/die den/die ProjektleiterIn in seiner/ihrer wissenschaftlichen und persönlichen Karriereentwicklung unterstützt

Die Antragsrichtlinien werden voraussichtlich im Februar 2021 vom FWF bekanntgegeben. Die Einreichung von Anträgen wird voraussichtlich ab April 2021 laufend möglich sein.