Die Christian Doppler Forschungsgesellschaft (CDG) gilt in Österreich als Wegbereiterin für erfolgreiche Kooperationen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Die von der CDG geförderte Form der Kooperation sieht in der Praxis meist so aus: Eine Forschungsgruppe erarbeitet Grundlagenwissen, das beim Unternehmenspartner in die Entwicklung neuer Produkte und Verfahren fließt. Dabei erfolgt ein reger Wissens-, Erfahrungs- und Fragenaustausch zwischen den Partnern.

Mit den Josef Ressel-Zentren fördert die CDG seit 2012 an Fachhochschulen die Kooperation von Wissenschaft und Wirtschaft.

JR-Zentren werden an Fachhochschulen eingerichtet.

Wesentliche Merkmale sind:

  1. Anwendungsorientierte Forschung auf hohem Niveau
  2. Einbettung in das wissenschaftliche Umfeld von Fachhochschulen
  3. Maximale Laufzeit von fünf Jahren
  4. Strenge wissenschaftliche Qualitätskontrolle
  5. Bottom-up-Orientierung
  6. Kompakte Forschungsgruppen (3-10 Personen)
  7. Zentrale Stellung der Zentrumsleitung
  8. Gemeinsame Finanzierung durch die öffentliche Hand und Unternehmen
  9. Flexibilität und relativ geringer Organisationsaufwand
  10. Wissenschaftlicher Freiraum der Forschenden für Kompetenzaufbau

Finanzierung:

  • Öffentliche Finanzierun: 50% des förderbaren Aufwandes; bei KMU-Beteiligung 60% (aliquot zur Beteiligung)
  • Private Finanzierung (Unternehmenspartner): 50% des förderbaren Aufwandes; bei KMU-Beteiligung 40% (aliquot zur Beteiligung)
  • Keine in-kind-Beiträge verrechenbar

Das Generalsekretariat der CDG ist eine Serviceeinrichtung für ForscherInnen, Unternehmen, öffentliche FörderungsgeberInnen, Gremien und FunktionärInnen. Es beantwortet alle Fragen zu den Förderprogrammen und begleitet die Forschungseinheiten während des gesamten Lebenszyklus.