Das Programm Wittgenstein-Preis dient der Auszeichnung und Förderung hervorragender Wissenschafterinnen bzw. Wissenschafter (max. 60 Jahre im Jahr der Nominierung), die herausragende wissenschaftliche Leistungen erbracht haben und in der fachspezifischen internationalen Scientific Community eine anerkannte Stellung einnehmen. Den Forscherinnen bzw. Forschern soll ein Höchstmaß an Freiheit und Flexibilität bei der Durchführung ihrer Forschungstätigkeit garantiert werden, um eine außergewöhnliche Steigerung ihrer wissenschaftlichen Leistungen zu ermöglichen.

Die Förderung in der Höhe von maximal € 1,5 Mio. für einen Zeitraum von fünf Jahren soll zur weiteren Verbesserung und Ausweitung der Arbeitsmöglichkeiten der PreisträgerInnen und ihrer Arbeitsgruppen beitragen.

Als bedeutendster und höchstdotierter Förderpreis Österreichs weist der Wittgenstein-Preis eine entsprechende öffentliche Sichtbarkeit auf und trägt maßgeblich zur Rezeption und Akzeptanz der wissenschaftlichen Forschung in der Gesellschaft bei.

Antragsberechtigt sind SpitzenforscherInnen aller Fachdisziplinen.

Voraussetzungen für eine Förderung sind:

  • internationale Anerkennung im Forschungsgebiet
  • permanente Anstellung an einer österreichischen Forschungsstätte
  • max. 60 Jahre und Lebensmittelpunkt seit zumindest einem Jahr in Österreich zum Zeitpunkt der Nominierung (= Ende der Nominierungsfrist)
  • Empfehlungen erfolgen durch Vorschlagsberechtigte (RektorIn und VizerektorIn für Forschung der Österreichischen Universitäten, Präsident/in der ÖAW, Präsident/in des IST-Austria und alle bisherigen Wittgenstein Preisträger/innen)
  • Selbstnominierungen sind ausgeschlossen